Die Vorschule ist ausschließlich für Kinder, die schulpflichtig sind, vorgesehen (d.h. das Kind muss bis zum 31.8. das sechste Lebensjahr vollendet haben). Das ist geltende Gesetzeslage, darüber hinaus sind keine Ausnahmen im Gesetz angeführt.

Sind diese schulpflichtigen Kinder durch irgendwelche Entwicklungsrückstände noch nicht schulreif (Feststellung durch den/die Schulleiter/in), so können bzw. müssen diese Kinder die Vorschule besuchen. Die Vorschule kann entweder als Vorschulstufe in die 1. Klasse integriert oder als eigene Vorschulklasse an einer Schule organisiert sein.

Für ein Kind, das nicht schulpflichtig ist (geboren zwischen 31.8. und 1.3. des Folgejahres), besteht die Möglichkeit, im Falle der Schulreife (festgestellt durch die Direktion, unterstützt durch ein Gutachten des Schularztes/der Schulärztin, fallweise mit Einwilligung des/der Erziehungsberechtigten auch durch das Gutachten eines/einer Schulpsychologen/in) vorzeitig die 1. Klasse der Volksschule zu besuchen.

Zeigen sich im Laufe des Schuljahres Kriterien, dass die Schulreife des Kindes doch nicht gegeben ist oder tritt eine gravierende Überforderung des Kindes ein, so kann bzw. muss die vorzeitige Aufnahme widerrufen werden (nur bis zum 31.12. des laufenden Schuljahres möglich) und das Kind darf in die Vorschulstufe bzw. Vorschulklasse gehen oder wieder den Kindergarten besuchen.

 

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